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Recherchebeispiel 2: Überprüfungsrecherche:
WM-Stadien in Deutschland: Wirtschaftlichkeit und Subventionen



Thema/Hypothese

In Deutschland findet im 2006 die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Dafür wurden die Stadien der zwölf WM-Städte aufwendig restauriert oder gleich ganz neu gebaut. Die Kosten dafür waren immens. Wer aber trägt sie? Die Städte? Die Vereine? Private Investoren? Und wie sollen diese Gelder wieder erwirtschaftet werden? Zahlt der WM-Veranstalter, der Fußball-Weltverband Fifa eine Art Miete? Rechnen sich die Stadion-Investitionen durch nachträgliche Vermarktung an Fußball-Vereine und andere Nutzer? Oder zahlt die Zeche hinterher der Steuerzahler? Und falls ja, wie hoch ist diese Zeche? Oder warum spielt diese Frage in den öffentlichen Verlautbarungen von Franz Beckenbauer, Otto Schily und Co. Keine Rolle?

Unsere Hypothese lautet also: Die Eintrittskarten zur Fußball-WM werden über den öffentlichen Zuschuss zu den Fußballstadien massiv subventioniert.

Strategie

Das Thema wird in zwei große Unterthemen geteilt. Zunächst gilt es zu klären, wie viel die Maßnahmen in den einzelnen Städten kosten, und wer diese Kosten trägt. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass Staat, Bundesländer und Kommunen zumindest mit als Finanziers beitragen, da heute kaum eine öffentlich relevante Baumaßnahme ohne Fördermittel auskommt.  Als zweites müssen die erwarteten Einnahmen für die Investoren ermittelt werden. Dann lassen sich Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen – auch für die öffentliche Hand. Als Schmankerl lässt sich dann sozusagen errechnen, mit wie viel Euro jeder einzelne WM-Sitzplatz vom Steuerzahler subventioniert wird.

 

 Aktualisiert:  01.08.2005                             Home ] Nach oben ] wmkosten_FZ_1.pdf ] wmkosten_BLZ.pdf ] wmkosten_FZ_2.pdf ] Fußball_RP ] Fußball_Ergebnis_1 ]